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Burnout und innere Erschöpfung

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Burnout beschreibt einen Zustand anhaltender innerer Erschöpfung, der sich meist über längere Zeit entwickelt.

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Er entsteht nicht plötzlich, sondern als Folge eines dauerhaften Ungleichgewichts zwischen Anforderungen, innerem Anspruch und verfügbaren Ressourcen.

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Burnout wird häufig im Zusammenhang mit beruflicher Überlastung beschrieben, betrifft jedoch ebenso emotionale, mentale und körperliche Ebenen des Erlebens.

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Typische innere Veränderungen

In der Fachliteratur wird Burnout oft als Prozess beschrieben, der sich schrittweise vollzieht. Dabei können unter anderem folgende Veränderungen auftreten:

- zunehmende Erschöpfung trotz Erholung
- schwindende Freude und Motivation
- innere Distanzierung oder Zynismus
- das Gefühl, nur noch zu funktionieren
- emotionale Leere oder Rückzug

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Diese Beschreibungen dienen nicht der Diagnose, sondern als Orientierung. Nicht jeder Mensch erlebt alle Aspekte oder in gleicher Ausprägung.

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Burnout im therapeutischen Kontext

In der Gesprächstherapie geht es nicht darum, Symptome zu etikettieren, sondern innere Zusammenhänge zu verstehen.

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Häufig stehen Fragen im Vordergrund wie:

- Wo verliere ich dauerhaft Energie?
- Welche inneren Haltungen oder Erwartungen wirken belastend?
- Welche Bedürfnisse werden übergangen oder ignoriert?

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Gesprächstherapie kann dabei unterstützen, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen, innere Grenzen wahrzunehmen und neue Formen des Umgangs mit Belastung zu entwickeln.

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Ob und in welcher Form eine therapeutische Begleitung sinnvoll ist, klärt sich im persönlichen Gespräch.

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